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Eichenprozessionsspinner auf dem Vormarsch

Im Zeitraum von Ende Mai bis Oktober sind die Nester mit den Raupen an Bäumen zu finden. Betroffen sind davon Eichen im Bereich der Astwinkel und auch am Stamm. Die Haare der Raupen sind giftig und können zu körperlichen Reaktionen in Form von Hautreizungen (Pusteln und starkem Juckreiz) und Schleimhautreizungen bis hin zu Atemnot führen. 

Werden befallene Bereiche in der Zuständigkeit der Gemeinde Spiesen-Elversberg gemeldet, werden diese mit entsprechender Beschilderung und Warnbändern gesperrt und umgehend Fachfirmen zur schnellstmöglichen Beseitigung der Nester beauftragt. Die Verwaltung bittet jedoch um Verständnis, dass es nicht möglich ist, alle Nester, gerade auf den Feld- und Waldwegen zu entsorgen. Es wird darauf hingewiesen, dass die erforderlichen Maßnahmen zur Entfernung der Raupen und Gespinstnester des Eichenprozessionsspinners auf privaten Wegen und Flächen dem jeweiligen Grundstückseigentümer obliegen. 

Ferner wird um Beachtung der nachfolgenden Schutzmaßnahmen gebeten:

•    Vermeiden Sie den Kontakt mit den Raupen und Gespinsten, halten Sie Abstand, setzen Sie sich nicht in die Nähe auf den Boden. 
•    Tragen Sie Schutzkleidung, wenn Sie sich beruflich in befallenen Gebieten aufhalten müssen.
•    Auf Holzernte und Pflegemaßnahmen verzichten, solange Raupennester erkennbar sind. 
•    Nach Kontakt mit den weißen Raupenhaaren betroffene Körperstellen gründlich abspülen und Kleidung auf mindestens 60 Grad Celsius waschen.
•    Treten Beschwerden auf, sofort den Arzt konsultieren und auf die Raupenhaare hinweisen.
•    Gespinstnester und Raupen nicht selbst entfernen, abflammen oder abspritzen – dabei werden die Gifthaare nur aufgewirbelt und verbreitet. Beauftragen Sie einen staatlich anerkannten Schädlingsbekämpfer oder entsprechend ausgerüstete Baumpfleger.

Haben Sie einen Befall an öffentlichen Plätzen entdeckt? Informieren Sie die Gemeindeverwaltung Spiesen-Elversberg unter 06821/791-215 oder 06821/741761.