Die Gemeinde Spiesen-Elversberg und die Lebenshilfe Neunkirchen haben am Mittwochabend erneut ein starkes Zeichen für Inklusion, Teilhabe und gesellschaftliches Miteinander gesetzt. Zur inklusiven After-Work-Party im Gewerbepark am Tom-Mutters-Haus kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher mit und ohne Unterstützungsbedarf zusammen, um gemeinsam den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zu feiern.
Unter dem diesjährigen Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ stand die Veranstaltung ganz im Zeichen von Begegnung, Austausch und gelebter Inklusion. Seit ihrer Premiere im Jahr 2022 im Rahmen der Einweihung des Verkehrskreisels hat sich die Veranstaltung inzwischen fest im Jahreskalender der Gemeinde etabliert.
In Vertretung der Gemeinde begrüßte Beigeordneter Dennis Ditz die Gäste herzlich und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Gemeinsam mit Heike Winzent und Thomas Latz unterstrich er die Bedeutung solcher Veranstaltungen für das gesellschaftliche Zusammenleben in der Gemeinde. Der Protesttag erinnere daran, dass Teilhabe und Gleichberechtigung keine Selbstverständlichkeit seien, sondern immer wieder aktiv gelebt und eingefordert werden müssten.
„Die inklusive After-Work-Party zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie selbstverständlich Begegnung funktionieren kann, wenn Menschen offen aufeinander zugehen“, betonte Dennis Ditz in seiner Ansprache. Gerade Veranstaltungen wie diese seien wichtig, um Barrieren abzubauen und den inklusiven Gedanken sichtbar mit Leben zu füllen.
Für beste Stimmung sorgte von Beginn an die Hausbänd der Lebenshilfe, die traditionell die musikalische Eröffnung übernahm. Im weiteren Verlauf begeisterten die Trommelgruppe der Eric-Carle-Schule sowie die Tanzformationen „Dancing Feet“ und „Kalter Kaffee“ das Publikum mit viel Energie, Kreativität und großer Begeisterung. Darüber hinaus luden verschiedene Vevio-Mitmach-Aktionen die Gäste dazu ein, selbst aktiv zu werden und gemeinsam Spaß zu haben.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Partysänger „Manni Manta“, der mit seiner Bühnenshow und bekannten Stimmungshits für ausgelassene Feierlaune sorgte.
Auch abseits der Bühne stand das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Bei Grillwürstchen, kühlen Getränken und weiteren Leckereien nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum Austausch und zu persönlichen Gesprächen.
Besonderer Dank galt Thomas Latz, Geschäftsführer der Lebenshilfe Neunkirchen und Vevio, sowie Sonja Alt, Ressortleiterin der Lebenshilfe, für die Organisation und das große Engagement. Ebenfalls gewürdigt wurden die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die im Hintergrund zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten.
Die inklusive After-Work-Party machte erneut deutlich, wie wichtig Offenheit, Begegnung und gegenseitiger Respekt für ein funktionierendes gesellschaftliches Miteinander sind – und dass Inklusion dann am besten gelingt, wenn sie selbstverständlich gelebt wird.












