64 Erstklässler in Spiesen und 87 in Elversberg: Zum neuen Schuljahr beginnt für insgesamt 151 Kinder in Spiesen-Elversberg die Grundschulzeit. Bürgermeister Bernd Huf begrüßte die Schülerinnen und Schüler und besuchte die Klassenräume an der Mittelbergschule. Gleichzeitig nimmt die Weiterentwicklung des Schulstandortes weiter Gestalt an.
Mit Schultüten, neugierigen Blicken und jeder Menge Vorfreude sind in Spiesen-Elversberg 151 Kinder in ihre Grundschulzeit gestartet. Für die Mädchen und Jungen beginnt damit ein neuer und aufregender Abschnitt – mit neuen Freunden, neuen Lehrkräften und vielen ersten gemeinsamen Erfahrungen.
Zum Schuljahresbeginn schaute auch Bürgermeister Bernd Huf bei den Schülerinnen und Schülern vorbei. In den neuen Klassenräumen begrüßte er die Kinder persönlich und wünschte ihnen einen erfolgreichen und schönen Start in ihre Schulzeit.
An der Mittelbergschule ist dabei bereits einiges in Bewegung. Im Zuge der Weiterentwicklung des Schulstandortes werden die vorhandenen Räumlichkeiten derzeit optimal genutzt. Ein Teil der Kinder lernt in den Räumen der ehemaligen Freiwilligen Ganztagsschule unter der Schulturnhalle, weitere Klassen sind im ehemaligen Kindergarten unterhalb der Grundschule untergebracht.
Die zusätzlichen Räumlichkeiten bieten der Schulgemeinschaft dabei wertvollen Platz und ermöglichen es, die vorhandenen Flächen am Schulstandort flexibel zu nutzen. Für die Kinder bedeutet das zugleich neue Lernorte, die inzwischen selbstverständlich zum Schulalltag gehören.
Große Pläne für die Mittelbergschule
Hinter der aktuellen Entwicklung steht ein Zukunftsprojekt: Die Gemeinde Spiesen-Elversberg plant den umfassenden Umbau und die Erweiterung der Mittelbergschule. Insgesamt sind dafür Investitionen von rund 19,5 Millionen Euro vorgesehen.
Der historische Altbau aus dem Jahr 1907 soll erhalten und modernisiert werden. Gleichzeitig ist ein Erweiterungsbau vorgesehen, der die Schule um zusätzliche Flächen ergänzt und gemeinsam mit dem bestehenden Gebäude einen modernen Schulstandort bilden soll.
Geplant ist eine dreizügige Grundschule, die nach dem Konzept einer sogenannten Cluster-Schule organisiert werden soll. Neben den klassischen Klassenräumen sollen dabei zusätzliche Lern- und Gemeinschaftsbereiche entstehen. Die neuen Strukturen sollen unterschiedliche Unterrichtsformen ermöglichen und den Schülerinnen und Schülern zeitgemäße Lernbedingungen bieten.
Auch Barrierefreiheit, Inklusion und die Anforderungen an die Ganztagsbetreuung fließen in die Planungen ein. Damit soll die Mittelbergschule nicht nur baulich erneuert, sondern insgesamt für die Anforderungen der kommenden Jahrzehnte aufgestellt werden.
Investition in die Zukunft der Kinder
Für die Gemeinde ist das Projekt damit weit mehr als eine bauliche Maßnahme. Mit der Weiterentwicklung der Mittelbergschule soll ein Lern- und Lebensort entstehen, an dem sich Kinder wohlfühlen und gleichzeitig optimale Bedingungen für modernes Lernen vorfinden.
Nach aktuellem Planungsstand soll das Gesamtprojekt 2028/2029 fertiggestellt sein. Bis dahin wird sich der Schulstandort Schritt für Schritt weiterentwickeln.
Und während die Kinder ihre neuen Klassenräume entdecken und ihren Schulalltag kennenlernen, entsteht rund um sie ein Schulstandort, der auf die Zukunft ausgerichtet ist. Der Schulanfang 2026 ist damit nicht nur der Beginn eines neuen Schuljahres, sondern auch ein weiterer Schritt auf dem Weg zur neuen Mittelbergschule.



